Nachdem nun die staatlichen Förderungen für Neubau wieder erhöht wurden, möchte das Bundesland Bayern dem in Nichts nachstehen und legt ein 10.000 Häuser-Programm auf. Das ist bisweilen einzigartig unter den Bundesländern. Es gibt Zuschüsse von bis zu 27.000 €. Gefördert werden Ein- bis Zweifamilienhäuser die eine zukunftsweisende Heiztechnik verbauen. Es werden Solarthermie, Pelletheizungen, Kraft-Wärme-Kopplungen, Wärmepumpen und Photovoltaik als komplexe Heizsysteme gefördert. Hinzu kommen noch eine max. Beratungsförderung von 800 € und ein Energie-Effizienz-Bonus für den Jahresheizenergiebedarf. Für den Heizbedarf eines Hauses ist neben dem Heizverhalten auch die Bauart entscheidend. Der Bonus wird für sogenannte 3- und 1,5-Liter-Häuser vergeben. Diese Förderungen werden als Zuschüsse gewährt und können für Sondertilgungen oder sonstige Baumaßnahmen genutzt werden.
Bei BauConcept24 erhalten Sie einen Baufachmann und einen Finanzierungsberater von BauCredit24 im Zusammenspiel, die diese Förderungen genauestens berücksichtigen und in die Beratungsleistungen einbringen. Beantragt werden diese Landesmittel ebenso wie bei der staatlichen Variante mit den berechneten Werten und Unterlagen des Energieberaters, der neuerdings für jedes Neubauvorhaben unabdingbar ist. Gerne sind wir Ihnen hier in der richtigen Auswahl Ihrer energieeffizienten Maßnahmen behilflich und kalkulieren dies hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit im Verhältnis zum Aufwand. Natürlich kommt hier die EnEV 2016 zum Tragen, die auch gewisse Energiestandards festlegt.
Mit den KfW- und BAfA-Förderungen kommen sie hier auf Zuschüsse von über 40.000 €, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

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Die Finanzierung eines Hausbaues ist vom Prinzip her auch ohne Eigenkapital möglich. Entscheidend ist allerdings, dass eine sehr hohe Kostensicherheit besteht, die wiederum eine möglichst profunde Ermittlung der Gesamtkosten voraussetzt. Nur so lassen sich spätere Finanzierungslücken vermeiden und das Bauvorhaben läuft finanziell nicht aus dem Ruder.                      

Neben einigen weiteren wichtigen Details wie z.B. mindestens 6 -12 Monate bereitstellungszinsfreier Zeit, Nutzung von Förderungen oder Einbindung von günstigen KfW-Darlehen für energieeffizientes Bauen, sind vor allem kulante Auszahlungsbedingungen der jeweiligen Bank beachtenswert. Sonst könnte es passieren, dass Sie zwar auf dem Papier eine günstige Finanzierung haben, aber trotzdem anfallende Rechnungen nicht oder nicht termingerecht bezahlen und dadurch z.B. Skonti-Zahlungen nicht ausführen könnten. Durch ein nicht gewährtes Skonti, würde die einst günstige Finanzierung schnell ins Gegenteil umschlagen.                                                

Grundsätzlich gilt, dass mit Beginn der Auszahlung von Darlehensbeträgen Zinsen anfallen und folglich ab diesem Zeitpunkt Darlehensraten zu zahlen sind. Hinzu kommen unter Umständen und je nach Vertragsbedingungen noch sogenannte Bereitstellungszinsen für noch nicht ausgezahlte Darlehen oder Darlehensteile. Die während der Bau- und Auszahlungsphase anfallenden Zinsen nennt man Bauzeitzinsen. Erst nachdem das Darlehen vollständig ausgezahlt ist, beginnt die Darlehenstilgung. Die Auszahlung ist abhängig vom Baufortschritt, so dass mit zunehmender Fertigstellung auch die finanzielle Belastung steigt. Dies gilt es stets einzuplanen.

Das wichtigste Schriftstück beim Bau der eigenen vier Wände ist die Bauleistungsbeschreibung. In ihr ist u.a. konkret formuliert, welches Gewerk wie auszuführen ist, welche Materialien zum Einsatz kommen und vor allem zu welchem Preis die Leistungen erbracht werden sollen. Dabei kommt es sehr oft auf den genauen Wortlaut an.
Die Baubeschreibung sollte daher auf jeden Fall von einem Fachmann genau geprüft und ggf. mit dem Bauunternehmen nachverhandelt werden. Nachlässigkeit und Oberflächlichkeit können dem Bauherrn teuer zu stehen kommen.

Neben den Kosten für das Baugrundstück und den Material- und Lohnkosten fallen eine Reihe weiterer Kosten, die sogenannten Baunebenkosten an. Dazu gehören z.B. die Hausanschlusskosten für Wasser, Abwasser, Strom, Gas und Medien oder auch Gebühren und Behördenkosten für die Baugenehmigung. Auch der Vermesser, Architekt, Statiker und Bausachverständige sind in den Baunebenkosten zu berücksichtigen. Diese Kosten werden in der Regel nicht von dem bauausführenden Unternehmen getragen und sind auch nicht im Angebotspreis enthalten.
Banken rechnen meist mit einem Pauschalbetrag von ca 10% der reinen Hausbaukosten. Dieser Betrag kann allerdings variieren und ist von verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Lage des Grundstückes oder dessen Beschaffenheit abhängig.

Als Bauzeitzinsen bezeichnet man die Zinsen, die in dem Zeitraum zwischen dem Baubeginn und dem Einzug ins neue Heim anfallen. Wie hoch diese sind, ist im Darlehensvertrag unter Sollzins verzeichnet. Die Rate berechnet sich aus dem Auszahlungsstand und dem im Darlehensvertrag festgeleten Zinssatz.

Als Bauherr kann man eine Reihe von Fehlern machen, die im Nachhinein viel Zeit, Geld und Nerven kosten können. Der Alltag liefert allerdings immer wieder Beweise, dass sich solche Mängel, Lücken und Unzulänglichkeiten oder etwas nicht zu Ende Gedachtes nicht gänzlich ausschließen lassen. Durch eine sorgfältige und detaillierte Planung lassen sich diese aber minimieren und zumindest grobe Fehler verhindern.
Wir kennen die häufigsten Fehler im Neubau und geben Ihnen Tipps & Ratschläge im Beratungsgespräch, wie Sie diese Fehler vermeiden können.
Einige der größten Fehler sind voreilige Entscheidungen, falsche Einschätzung des Vorhabens, nicht geeignetes Grundstück, falsche Beratung und Planung, Gesamtkosten zu gering angesetzt, Laien kontaktiert, falsche Bauunternehmen ausgewählt, Finanzierung nicht mit der Bank geklärt, Eigenleistungen zu hoch angesetzt, keine Fachleute konsultiert, an der Qualität und Ausführung gespart, Tipps und Ratschläge ausgeschlagen.

Beim Hausbau lässt sich durch kluges Überlegen mit relativ einfachen Mitteln einiges an Kosten sparen. Manche angestrebten Sparmaßnahmen können allerdings auch zum Bumerang werden, beispielsweise wenn die Lage des Baugrundstückes nicht optimal zum Haus passt  und weitab vom Arbeitsplatz liegt. Grundsätzlich gilt: je einfacher das Haus gestaltet ist, desto günstiger ist es. Manche Extras mögen vielleicht sehr eindrucksvoll sein, haben aber wenig oder gar keinen Einfluss auf die Funktionalität und verursachen vergleichsweise hohe Kosten.

• ein Grundstück außerhalb von Ballungszentren ist oft günstiger als im Zentrum (allerdings möglicherweise höhere Fahrtkosten zum Arbeitsplatz)
• bei Grundstücken in zweiter Reihe entstehen aufgrund der längeren Wege höhere Kosten für die sog. Hausanschlüsse und die Zufahrt zum Haus, als bei einem Grundstück direkt an der Straße
• die benötigte Grundstücksfläche ist bei Doppelhäusern oder Reihenhäusern geringer als bei einem freistehenden Einfamilienhaus

• die Bauzeit sollte möglichst kurz sein - spart Bauzeitzinsen
• der Termin für die Bezahlung des Grundstücks und der Baubeginn sollten möglichst dicht beieinander liegen - spart ebenfalls Bauzeitzinsen
• die Finanzierung sollte so aufgebaut werden, dass eine Zwischenfinanzierung nicht notwendig ist – spart zusätzliche Zinsbeträge
• es sollte ein finanzieller Puffer eingebaut werden, um teure Nachfinanzierungen zu vermeiden

Wer kennt Sie nicht, die Fernsehberichte über Bauherren, die in ihrem verpfuschten Haus stehen und die Schlechtigkeit der Welt und insbesondere die der Baubranche beklagen. Dabei sind die meisten dieser Bauherren letztlich selbst schuld an ihrer Misere, denn mit einer einfachen Maßnahme kann man vor allem den Pfusch am Bau fast ausschließen oder zumindest einschränken. Das Zauberwort heißt “Bausachverständiger”. Scheuen Sie nicht die Honorarkosten für einen Bausachverständigen. Im Verhältnis zur Mängelhöhe und dem finanziellen Aufwand der Behebung, sind diese Kosten sinnvoll investiert.
Jeder Bauherr sollte, sofern er nicht ohnehin mit einem erfahrenen und baubegleitenden Architekten baut, einen solchen Bausachverständigen mit permanenter Baubegleitung beauftragen. Der Sachverständige vertritt dabei auf der Baustelle die Interessen des Bauherrn gegenüber den Bauunternehmen und gegenüber einzelnen Handwerkern. Dazu besucht er die Baustelle regelmäßig und kontrolliert die einzelnen Baugewerke und den Baufortschritt. Erkennt der Bausachverständige Mängel, werden diese juristisch einwandfrei gerügt und auf Nachbesserung bestanden. Die sach- und zeitgemäße Mängelrüge ist übrigens wichtig für den Fall, dass es im weiteren Verlauf zu gerichtlichen Auseinandersetzung kommt.
Unseren Kunden helfen wir gerne bei der Auswahl und geben ihnen gerne die Kontaktdaten von Sachverständigen in ihrer Nähe.

Der Begriff Massivbauweise ist sozusagen ein volkstümlicher Ausdruck für eine Bauweise bei der ein Gebäude klassisch “Stein auf Stein” errichtet wird. Verwendet wird der Begriff vor allem von Bauunternehmen. Damit möchte man betonen, dass nur ein Stein auf Stein errichtetes Haus eben massiv und somit qualitativ hochwertig ist.